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Machwerkeverzeichnis
Auch diese Rubrik soll noch mit Hörproben ergänzt werden.
Die meisten Machwerke (ab Nr. 3) sind im Hinblick auf die Faschingskonzerte der Wiener Virtuosen entstanden und meistens auch in diesem Rahmen gespielt worden.
1. Nussknacker
Das WIENER BLÄSERENSEMBLE erhielt vom ORF-Studio Wien den Auftrag, Tschaikowskys Blumenwalzer in einer Bläserquintettfassung aufzunehmen, konnte sich jedoch mit keiner der handelsüblichen Bearbeitungen anfreunden. So entstand diese eigene, die gegen Schluss allerdings leider den heiligen Ernst vermissen lässt, mit dem Philharmoniker sich diesem Werk zu nähern hätten.
2. Schicksal mit Schlag
Auf deutsch müsste der Titel dieses Bläserquintetts von Avlos Tibizen Schicksal mit Sahne lauten, das war wohl jenem Übersetzer nicht bekannt, der auf der CD-Aufnahme PD 1015 bei CTA Ltd. zur Lösung Destiny with Blow gelangt ist. Dahinter versteckt sich die Macht der Schicksalssymphonie.
3a. An dem schönen blauen Entlastungsgerinne
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3b. Richard.Strauß@donau.so.blau
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Gelang es, mit dem Schönen blauen Entlastungsgerinne den tiefkatholischen Mystizismus freizulegen, der dem Donauwalzer zugrunde liegt, so reagiert das Mail 3b auf die schockierende Tatsache, dass das Straußjahr 1999 in Bayreuth "net amol ignoriert" worden ist. Es gelang der Nachweis, dass sogar aus Richard hätte ein Strauß werden können, doch er blieb ein Wagner, getreu der alten Musikerweisheit: Wenn schon Richard, dann Wagner, wenn schon Strauss, dann Johann!
4. Vorgestern
Beatle Illytsch zeigt die Vorgeschichte von Yesterday
5. Emparanoworutsu
Missglückter Versuch, den Japanern den Kaiserwalzer zu erklären.
6. Mozartoper
Mozarts Opern: Die sind zahlreich, und dazu kommt: sie sind alle nicht von Bellini.
Sehen sie, deshalb schlagen wir vor, alle diese Mozartopern auf eine zu reduzieren, auf DIE
MOZARTOPER schlechthin. Sie beginnt natürlich mit der Mozartouvertüre:
Die Mozartouvertüre
Das war die Mozartouvertüre. Unterdessen haben alle ihre Plätze gefunden, die
letzten Neuigkeiten sind ausgetauscht und sie sind auch bereits draufgekommen, dass sie ihr
Handy hätten ausschalten sollen...
Der Vorhang hebt sich, auf der Bühne steht der Prinz mit dem Namen Ferdinand Oktavian von
Schönberg.
Gestatten sie eine Zwischenbemerkung: In manchen Mozartopern wird deutsch gesungen, in der
Zauberflöte etwa oder in der Entführung. Da versteht man
stellenweise etwas Text. Das hat sich nicht bewährt, deshalb sind die meisten Mozartopern
in Italienisch und Prinz Ferdinand Octavian von Schönberg heißt Fernando Ottavio
Belmonte.
Mit so einem Namen muss man ja Tenor werden; der Prinz droht also zu singen. Dies beunruhigt
die Schlange. Die ist nämlich musikalisch, wie sich noch herausstellen wird. Die Schlange
will den Prinzen rechtzeitig verschlucken, der Prinz fürchtet sich, die Schlange vefolgt
ihn...
Jetzt sollten dringend die Drei Damen auftreten, aber (ins Ensemble deutend) woher nehmen? Sie
wurden eingespart. Die budgetäre Situation, sie wissen.... Die Schlange erwischt den
Prinzen und verschlingt ihn, dies schildert die
Arie des Prinzen zum Davonrennen
Es folgt ein ergreifendes Duett der Schlange mit dem ihren Eingeweiden geweihten Prinzen
Bei Schlangen welche Prinzen schlingen
fehlt auch ein guter Magen nicht
mit dem daran anschließenden berühmten Finale
Ha! wie will ich triumphieren, wenn sie rationalisieren
und die Häuser sperren zu, sperren sperren sperren zu
7. Eine große Nachtmusik (Fragment)
Mozart, wir wissen es, war ein Stadtmensch. In Salzburg beispielsweise hat er es nicht ausgehalten. Hätte er auf dem Land gelebt, wo die Nächte lange sind und finster, in St.Florian etwa, hätte er wohl eine Große Nachtmusik geschrieben. Leider ist sie Fragment geblieben.
8. Louis van Beethovens unterthänigstes Ansuchen um Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft...(Wiggerlwalzer)
Als Wirtschaftsflüchtling und auch noch Piefke musste sich Beethoven etwas einfallen lassen, wenn er um die österreichische Staatsbürgerschaft ansuchen wollte. Er war ja nicht einmal in Braunau geboren. Inspiriert zu diesem Konzertwalzer hat ihn die Idee, alle seine Symphonien auf einmal aufführen zu lassen.